Fitbit Blaze


Fitbit Blaze

Fitbit Blaze

Einer der wohl besten und sicher auch kostspieligeren Tracker ist der Fitbit Blaze. Hauptausstattungsmerkmale sind neben dem einer Uhr ähnlichen Design ein OLED-Touch-Display, rudimentäre Smartwatch-Funktionen und eine permanente Pulsmessung. Darüber hinaus winkt in Zusammenarbeit mit FitStar ein Programm mit verschiedenen Workouts, die sogar mit passenden Animationen für unerfahrene Anfänger unterlegt werden. Im Tracker Test offenbaren sich jedoch auch kleinere Schwächen bei der Nutzung.

 

info

Fitbit Blaze im Test

Fitbit Blaze Unisex
381 Bewertungen
Fitbit Blaze Unisex
  • Zeichnet Schritte, Strecke, verbrannte Kalorien und aktive Minuten auf
  • Multi-Sport tracking möglich: Cardio, Cross-Training, Radfahraktivitäten und vieles mehr
  • Beobachten Sie ihre Herzfrequenzbereiche und optimieren Sie ihre Trainingsintensität
  • GPS Konnektivität: Verfolgen Sie ihre Lauf-Statistiken auf ihrem Smartphone
  • Der hochauflösende Farb-Touchscreen bietet verschiedene Ziffernblätter zur Auswahl

Design und Handhabung

Fitness-Tracker oder doch eher eine Smartwatch? :

Das Outfit lässt zunächst Zweifel darüber aufkommen, mit welcher Art von Wearable der Käufer es eigentlich zu tun hat. Primär bleibt Fitbit seinem Metier treu und verpasst dem Fitbit Blaze ein paar schicke sowie moderne Eigenschaften, die das Modell klar von zahlreichen Konkurrenten abgrenzt.

Armband und das zentrale Element, der Bildschirm, sind voneinander getrennt. Das Display wird in einer Metallfassung gehalten und gibt Farben in natürlich wirkendem Ton wieder. Bei Tageslicht bleibt trotz sichtbaren Reflexionen auf der Oberfläche die Schrift im Freien gut lesbar. Dank Touchscreen lassen sich Seiten einfach mit dem Finger umblättern. Parallel hierzu befinden sich an der Seite drei kleine Knöpfe für Ausführung diverser Aktionen.

Aufgrund fehlenden Standards für Ladeanschlüsse wie Micro-USB verkommt die Ladefunktion jedoch etwas umständlich. Die zentrale Einheit des Fitness Trackers muss zuvor entnommen und dann an das Ladekabel in einem speziellen Adapter angeschlossen werden.

Äußerst positiv fällt die lange Betriebsdauer mit mindestens 5 Tagen aus. Bei nur mäßigem Gebrauch ist sogar bis zu eine Woche Laufzeit möglich. Während der Metallsockel des Displays stets silbern schimmert, gibt es das Armband in drei verschiedenen Grundfarben beim Kauf: Schwarz, Blau und Pflaume.

Abweichend davon existieren noch zwei Spezialausführungen in den Farben Schwarz-Blaugrau sowie Pink-Gold für einen geringfügigen Aufpreis von 10 Euro.

Kostspieliges Zubehör

Als Ersatz bei Schäden liefert Fitbit Ersatz. Zugleich gibt es unterschiedliche Armbänder im Sortiment. Deren Preise sind allerdings wahrhaftig gesalzen: Der teuerste Kandidat ist ein Armband aus Edelstahl für 119 € (UVP). Etwas günstiger sind die Nylonvarianten. Soll nur das Band ohne Fassung getauscht werden, sinkt der Preis stark ab auf deutlich
akzeptablere 29 €.

Zum Glück zeigt sich das Gehäuse gegenüber ungemütlichen Umwelteinflüssen als recht widerstandsfähig. Leichter Nieselregen stellt für den Fitness Tracker aufgrund des Spritzwasserschutzes kein Problem dar. Wasserdicht ist es allerdings nicht. Der Einsatz bei feuchtnassen Sportarten bleibt also ein Tabu.

Fitness-Tracker und Sportlehrer unter einem Dach

Fitbit Blaze

Fitbit Blaze

Im Tracker Test offenbart der Fitbit Blaze eine Fülle an gut durchdachten Funktionen. Via Pulsmessung durch die optischen Sensoren (PurePulse) auf der Rückseite erkennt der Tracker wie auch beim Fitbit Charge HR vollautomatisch die aktuelle Herzfrequenz. Die Messungen unterliegen einer geringfügigen Fehlertoleranz, zeigen sich aber in aller Regel als zuverlässiger Näherungswert und sind somit geeignet, den Stand der eigenen Fitness zu beurteilen.

Trainiert der Körper stärker, erhöht sich zugleich die Abtastfrequenz, während diese in ruhender Position nur noch alle fünf Sekunden den Status Quo abfragt. Durch die ununterbrochene Auswertung öffnet sich zudem Tür und Tor für nette, statistische Spielereien.

Vor allem bei der Schlafdiagnose ist dieses Werkzeug essentiell. So erkennt der Tracker die einzelnen Schlafphasen und gibt Informationen über die Ergiebigkeit der letzten Nachtruhe. Fitbit gibt den Anwendern natürlich auch eine solide Palette an Trainingsmodi mit auf den Weg.

Zum einen wären die üblichen Programme für Joggen, Radfahren oder Cardio-Training, die in vielen Fällen vom Gerät direkt erkannt und analysiert werden. Zusätzliche Features wie der Schrittzähler sind zwar weit verbreitet, brillieren aber bei diesem Modell mit einer hohen Präzision. Zurückgelegte Etagen, Tagesdurchschnitt, Stoppuhr, Kalorienverbrauch oder Statistiken in Echtzeit – alles ist bei dem Fitness Tracker in einem Paket vereint.

Wirklich hervorstechen tun jedoch die drei Workout-Apps, die einer Kooperation mit FitStar entsprangen. Eine Art Lehrplan mit klar verständlichen Anweisungen weist Nutzer in ihre ersten Übungen ein. Darunter befinden sich ein Sieben-Minuten-Workout, simple Aufwärmübungen oder ein zehn Minuten langes ABS-Training. Der eingebaute Motor gibt via Vibration das Signal zum Start. Passend dazu stellt die App direkt nach Abschluss eine Zusammenfassung der körperlichen Tätigkeit aus. Insgesamt präsentiert sich diese Funktion als ein brauchbares und schick umgesetztes Angebot, das vor allem als praktischer Lückenfüller jederzeit als Alternative zum eigenen Sportprogramm herhalten kann.

Auf Augenhöhe mit der Smartwatch?

Die auffällige Ähnlichkeit mit bekannten Smartwatch-Modellen weckt möglicherweise Begehrlichkeiten, die der Hersteller nur oberflächlich bedienen kann. Mit einem echten Original kann Fitbit Blaze leider nicht gleichziehen, erweitert aber dennoch das bereits bekannte Spektrum an Smart-Funktionen.

So geben Benachrichtigungen auf dem Display Auskunft über SMS, wichtige Termine im Kalender sowie Anrufe auf dem Smartphone. Bei Bedarf regeln Nutzer auch die Lautstärke bis zur Stummschaltung herab. Wirklich praktisch und bei vielen Fitness-Freaks nahezu unverzichtbar für die alltägliche Sportroutine ist die direkte Kontrolle der Musikwiedergabe. Die aktuelle Playlist auf dem per Bluetooth angebundenen Smartphone lässt sich im Tracker Test direkt ansteuern.

Die Nutzung des GPS-Senders für exakte Routenverfolgung und Datenerhebung der letzten Aktivitäten ist ebenfalls an externe Smart-Geräte gebunden. Somit besteht noch viel Luft nach oben zu den smarten Armbanduhren. Für unterwegs bleibt das Gespann Smartphone und FitBit Blaze also weiterhin Pflicht, sofern eine volle Funktionalität gewährleistet sein soll.

In Sachen Kompatibilität glänzt der Hersteller hingegen und bietet für Anwender von Smart-Geräten mit Betriebssystemen von Microsoft, Android oder iOS die jeweils zugehörige Software an. Abseits der mobilen Zone steht auch eine Web-App zur Verfügung, die durch einfache wie effektive Nutzung durchaus zu überzeugen weiß.

Weitere Bilder (Klicken zum Vergrößern):

 

 

 

 

 

Vorteile und Nachteile vom Fitbit Blaze

Vorteile:

  • Top Ausstattung
  • 24/7-Herzfrequenz-Messung
  • Auch im Alltag einsetzbar
  • Farb-Touchdisplay mit hoher Auflösung
  • Smartwatch-Features
  • Armband wechselbar
  • Vibration und „Stiller Alarm“
  • Sehr schickes Design

Nachteile:

  • Kein Brustgurt möglich
  • GPS nur übers Smartphone
  • Keine dauerhafte Display-Anzeige
  • Nicht zum Schwimmen geeignet

Fazit vom Fitbit Blaze

Der Fitbit Blaze kann sich sehen lassen: Ein farbiges, klares OLED-Display mit ausreichend Bildfläche, ein äußerst robuster Rahmen und eine gelungene Ausstattung für alle ambitionierten Liebhaber der Fitness. Doch dermaßen viel Qualität gibt es nicht umsonst: Bis zu 210 Euro veranschlagt der Hersteller für den Fitness Tracker. Fragwürdig scheint der Wegfall einer GPS-Einheit und die damit einhergehende Abhängigkeit zu gekoppelten Smartphones.

In dieser Preisregion sollte dieses Ausstattungsmerkmal nicht dem Rotstift zum Opfer fallen. Zusätzlich zeigt sich Fitbit etwas reserviert und präsentiert zwar vier eigene Vorlagen für die Darstellung, aber das geschlossene System gestattet Drittentwicklern keinerlei Zugriff.

Ein breit aufgestellter App-Store wie beim Garmin Vivoactive HR gibt es daher nicht. Als weiterer Schwachpunkt ist auch die komplizierte Anbindung an die Stromversorgung bei geleerten Akkus zu nennen. Doch genug der mahnenden Worte: Mit diesem Fitness-Tracker zielt der Hersteller schließlich nicht auf den Bereich von Mobile-Devices ab, sondern konzentriert sich in erster Linie auf das wesentliche Kerngeschäft. Und genau auf diesem Spielfeld hinterlässt das Gerät beim Tracker Test einen exzellenten Eindruck.

Die praktischen Sporteinweisungen und Workouts sind selbst für Laien verständlich. Ebenso überzeugt die Organisation des umfassenden Gesamtpakets an Fitness-Features.

Definitiv gehört dieses Modell damit zu den derzeit besten, digitalen Sportarmbändern.

 

Fitbit Blaze Unisex
381 Bewertungen
Fitbit Blaze Unisex
  • Zeichnet Schritte, Strecke, verbrannte Kalorien und aktive Minuten auf
  • Multi-Sport tracking möglich: Cardio, Cross-Training, Radfahraktivitäten und vieles mehr
  • Beobachten Sie ihre Herzfrequenzbereiche und optimieren Sie ihre Trainingsintensität
  • GPS Konnektivität: Verfolgen Sie ihre Lauf-Statistiken auf ihrem Smartphone
  • Der hochauflösende Farb-Touchscreen bietet verschiedene Ziffernblätter zur Auswahl