Fitbit Charge HR


Fitbit Charge HR

Fitbit Charge HR

Das Fitbit Charge HR stellte seit der Veröffentlichung im Jahr 2015 das Bindeglied zwischen Einsteiger- und Profiarmband dar. Im Tracker Test liefert es eine sehr präzise Performance ab, schwächelt aber unter bestimmten Bedingungen und gefällt durch sein schlankes und zugängliches Design. Zusätzlich integriert FitBit praktische Smartphone-Benachrichtigungen, die den festen Verbund mit Smart-Geräten noch schmackhafter machen sollen. Gleichzeitig kümmern sich diese per App ununterbrochen um das Wohlergehen seines Besitzers – Fitness für jedermann zu einem recht erschwinglichen Preis.

 

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Fitbit Charge HR im Test

Fitbit Blaze Charge HR
1.483 Bewertungen
Fitbit Blaze Charge HR
  • Anrufer ID + Uhr. Lasse dir auf kompatiblen Mobilgeräten tägliche Statistiken, Uhrzeit und Anrufbenachrichtungen anzeigen
  • PurePulseTM-Herzfrequenz. Kontinuierliche, automatische Überwachung der Herzfrequenz über den Handgelenkspuls und vereinfachte Herzfrequenzzonen
  • Tracke Trainingseinheiten, Herzfrequenz, Strecke, verbrannte Kalorien, Etagen aktive Minuten und Schritte
  • Automatische Schlaferkennung + Alarme. Überwache deinen Schlaf automatisch und lass dich von einem stummen Alarm wecken.
  • Kabellose Synchronisierung und lange Akkulaufzeiten.

Wichtige Eigenschaften des Fitbit Charge HR

Zur Übersicht folgen die wichtigsten Spezifikationen des Trackers, der derzeit für etwa 120 € über die Ladentheke geht.

  • PurePulse Herzfrequenzmessung
  • Höhenmesser und Schrittzähler
  • Uhr mit Anrufer-Benachrichtigung und Wecker
  • GPS-Tracking via Smartphone
  • wasserabweisend (nicht geeignet für Schwimmbad und Dusche
  • OLED-Display
  • kabellose Synchronisierung via Bluetooth 4.0
  • SmartTrack, Aktivitätsmodus, permanentes Tracking
  • Akkulaufzeit 5 Tage

 

Design und Bedienung: Unkompliziert und schnell verinnerlicht

Fitbit Charge HR

Fitbit Charge HR

Sportliche Simplizität ist das Motto des Fitbit Charge HR – schließlich geht es beim Training der eigenen Fitness nicht zu wie auf einem Opernball. Durch eine weitere Dornschließe erlaubt das Armband des Fitness Trackers nun mehr Spielraum und erweitert den möglichen Handgelenkumfang pro Größentyp.

Das sehr kleine und berührungsempfindliche OLED-Display wird schon fast ein wenig verloren zwischen den beiden Silikonbändern, zeigt aber dennoch die wichtigsten Informationen zur ausgewählten Aktivität an. Ein einfacher Tipp führt zur Bestätigung oder Start diverser Aktionen. Das einfache Umschalten zwischen den Kategorien besorgt ein kleiner Button, der seitlich untergebracht ist.

Ein kleiner Wermutstropfen für Individualisten gibt es dann doch noch. Das Fitbit Charge HR ist in insgesamt sechs Farbtönen erhältlich: Schwarz, Pflaume, Blau, Orange, Aquamarin und Pink. Wird durch Unachtsamkeit das Silikonarmband in Mitleidenschaft gezogen, ist seitens des Herstellers kein Austausch vorgesehen. Es gibt also von Haus aus keine Wechselarmbänder, die modische Experimente zulassen.

Angesichts des primären Aufgabengebietes sollte dies für die meisten Sportfreunde jedoch ein leicht verdaulicher Schwachpunkt sein. Zur Not gibt es noch schicke Überzüge von Drittherstellern, die dem ganzen einen Hauch an optischer Eigenständigkeit verleihen. Der Tragekomfort selbst fällt sehr angenehm aus. Der Fitness Tracker sitzt weder zu weich noch zu hart am Handgelenk und kann bequem mit Hilfe der sieben Löcher exakt angepasst werden. Fitbit zertifiziert seinen Fitness-Tracker für Fortgeschrittene als spritzwassergeschützt. Ein kleiner Ausflug mit der Badehose ins kühle Nass oder eine intensive Dusche sind daher nicht ratsam – für Wassersport bietet der Hersteller andere Produkte an.

Mit bis zu fünf Tagen Laufzeit zeigt das Gerät im Tracker Test eine zufriedenstellende Energiereserve. Andere Modelle wie das teurere FitBit Surge halten jedoch zwei Tage länger durch.

Verfügbare Größen in Handgelenkumfang

klein (S) mit 14–16 cm

groß (L) mit 16–19 cm

extragroß (XL) mit 19–22 cm

Grundausstattung mit Extras ist voll tauglich für den Sportalltag

Fitbit Charge HR hat einige nette Upgrades gegenüber seinen Vorläufern im Gepäck. Das OLED-Display zeichnet sich im Tracker Test nicht nur für die ausgewählten Details wie Schritte, Etagen und Energieverbrauch zuständig, sondern blendet zudem auch Uhrzeit und eingehende Anrufe vom Smartphone ein. Voraussetzung dafür ist eine permanente Datenverbindung mit dem Smart-Gerät per Bluetooth 4.0.

Auf die wohl größte Neuerung weist das werbeträchtige Kürzel HR (Heartrate) hin. Mit der Charge-HR-Generation läutet Fitbit erstmals den Gebrauch von optischer Pulsmessung in seinen Fitness-Trackern ein. Obgleich eine gewisse Resttoleranz bei der Auszählung existiert und bewusste Ruderbewegungen das Zählsystem durcheinanderbringen können, leistet es im praktischen Einsatz gute Dienste. Das Mitführen eines separaten Brustgurtes für den Herzschlag ist nicht mehr zwingend erforderlich, auch wenn im engeren Sinne ein Unterschied zwischen Pulsmessung und der medizinischen Analyse der Herzfrequenz besteht.

Im Tracker Test misst das Gerät Schritte und dank Höhenmesser auch Etagen. Zur punktgenauen Analyse empfiehlt sich die Anbindung ans Smartphone, um dessen GPS-Funktion als Unterstützung heranzuziehen. Im Verbund verfolgen beide die zurückgelegte Strecke äußerst präzise und auch eine Visualisierung der Route ist mithilfe der App möglich.

Zusätzliche Features wie Kontrolle über Mediaplayer oder SMS-Support werden allerdings nicht unterstützt. Ergebnisse zeigt er aus den selektierten Modi an, rechnet den Kalorienverbrauch mit Hilfe des gemessenen Pulses aus und zeigt nebenbei auch restliche Aktivitäten durch die ununterbrochene 24-Stunden-Kontrolle an.

Analysefreaks können mit App-Unterstützung sogar ihren eigenen Schlaf durchleuchten und die Häufigkeit sowie Dauer unterschiedlicher Schlafphasen aufnehmen.

Hohe Ausdauer und intelligente Automatik vereinfachen die Handhabung

Das Fitbit Charge HR kann als Fitness Tracker die wichtigsten Basisprogramme bedienen. Dementsprechend werden die Aktivitäten bei der Speicherung der absolvierten Gänge im internen Speicher bis zu sieben Tage rückwirkend abgesichert. Gesamtwerte überdauern sogar einen ganzen Monat im virtuellen Gedächtnis bevor eine Auslagerung mit Hilfe der nutzerfreundlichen Fitbit-App ansteht.

Zu diesem Zweck liegt gleich ein USB-Dongle zur Verwendung an einem PC für den kabellosen Empfang im Lieferumfang mit dabei. Naheliegender ist jedoch die Synchronisierung per Smartphone, die auf allen drei großen Systemanbietern Apple, Microsoft und Google schnörkellos vonstattengeht. Dabei ist dieses Feature nicht nur zusätzlicher Spaß, sondern essentiell für die Organisation und Abgleich der eigenen Datenbestände. Fitbit nimmt in dieser Hinsicht Anwendern die Arbeit ab und präsentiert die neusten Informationen anhand übersichtlicher Grafiken.

Intelligent ist auch der Tracker selbst und erkennt sofort körperliche Betätigung und schaltet in den Aufnahmemodus. Bei aktiviertem SmartTrack ist eine manuelle Bedienung oftmals nicht nötig. Alles wird voll automatisiert aufgezeichnet und gespeichert – ähnlich wie von einem Fitnesscoach, der seinen Schülern prüfend über die Schulter sieht. Allerdings lässt dieser sich durch alltägliche Arbeiten auch etwas in die Irre führen. Heftige Schüttelbewegungen wie etwas bei der Zahnhygiene können als Schritte fehlinterpretiert werden. Leider scheint dieser Effekt bei Sportarten mit schnellen Armbewegungen ebenfalls negativen Einfluss auf die Pulsmessung auszuüben.

Weitere Bilder (Klicken zum Vergrößern):

 

 

 

 

 

Vorteile und Nachteile vom Fitbit Charge HR

Vorteile:

  • Dank des eingebauten Höhenmessers kann der Charge HR Höhenunterschiede messen
  • Anzeige des Kalorienverbrauchs
  • Pulsmessung
  • Schlafzyklusmessung
  • Schrittzähler
  • Schutz vor Spritzwasser
  • Stoppuhr

Nachteile:

  • keine Möglichkeit das Armband zu wechseln
  • Kein GPS (Global Positioning System)
  • Kein Touchscreen
  • Kein Umgebungslichtsensor
  • Kein wasserdichtes Gehäuse
  • Keine zusätzliche Benachrichtigungen wie E-Mail & SMS

Fazit vom Fitbit Charge HR

Durchaus kompetent und alltagstauglich

Ergonomisch komfortabel, von der Genauigkeit überzeugend und mit zahlreichen Funktionen ist dieser Fitness Tracker gut für das nächste Sporttreiben vorbereitet. Das wohl größte Plus ist die nun mögliche Tipp-Bedienung des zugegebenermaßen recht kleinen OLED-Bildschirmes und die permanente Pulskontrolle am Handgelenk.

Wie immer entfaltet der Tracker sein wahres Potenzial nur mit der von Fitbit zur Verfügung gestellten App und Koppelung via Smartphone. Zwar schwächelt die Exaktheit der Pulsauslesung bei aktiven Sporteinheiten mit starken Armbewegungen, kann aber dennoch interessante Details und sehr zuverlässige Analysen zur wichtigen Ruhephase nach dem Sport sammeln.
Etwas Ärgerlich ist der Hang von Fitbit zum proprietären Ladekabelanschluss. So muss dieses ständig im Inventar mitgeführt werden, da gewöhnlich USB-Kabel fürs Smartphone nicht passen. In erster Linie sollten Käufer dieses Armband als nützliches Gadget sehen, dass mit seiner soliden Grundausstattung eine Pforte zu einem gesünderen Lebensalltag aufstößt – Unterhaltung und Motivation mit inbegriffen. So macht Fitness Spaß.

 

Fitbit Blaze Charge HR
1.483 Bewertungen
Fitbit Blaze Charge HR
  • Anrufer ID + Uhr. Lasse dir auf kompatiblen Mobilgeräten tägliche Statistiken, Uhrzeit und Anrufbenachrichtungen anzeigen
  • PurePulseTM-Herzfrequenz. Kontinuierliche, automatische Überwachung der Herzfrequenz über den Handgelenkspuls und vereinfachte Herzfrequenzzonen
  • Tracke Trainingseinheiten, Herzfrequenz, Strecke, verbrannte Kalorien, Etagen aktive Minuten und Schritte
  • Automatische Schlaferkennung + Alarme. Überwache deinen Schlaf automatisch und lass dich von einem stummen Alarm wecken.
  • Kabellose Synchronisierung und lange Akkulaufzeiten.