Fitbit Charge 2


Fitbit Charge 2

Fitbit Charge 2

Neuer Fitness-Tracker aus den USA: Der Fitbit Charge 2 tritt das schwere Erbe seines erfolgreichen Vorläufers, dem Fitbit Charge, an. Neben einer sehr guten Vernetzung zwischen Funktion und Bedienung lässt es zudem auch stärkere Ähnlichkeit zur HR-Serie erkennen. Ein neuer Sensor für die Herzfrequenz, zeitloses Design mit brandneuem Display in schlichter sowie zugleich stilvoller Optik sollen Interessenten zum Kauf anregen. Der Tracker Test verrät, ob sich die Anschaffung für eine UVP von 159,95 € lohnt.

 

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Fitbit Charge 2 im Test

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Fitbit Charge 2
2.461 Bewertungen
Fitbit Charge 2
  • Zählen Sie Ihre täglichen Aktivitäten wie Schritte, Distanz, Kalorienverbrauch, Etagen und Aktive Minuten
  • Purepuls Herzfrequenz: Kontinuierliche, automatische, Herzfrequenzmessung über das Handgelenk, ohne unbequemen Brustgurt.
  • Benutzen Sie Multi-Sport Tracking um spezifische Workouts aufzuzeichnen (Laufen, Fahrrad Fahren, Gewichte und vieles mehr)
  • Überprüfen Sie Ihr Cardio-Fitnessniveau in der Fitbit app und beobachten Sie mit der Zeit wie Sie sich weiter entwickeln. Betriebstemperatur: -10 bis 45 °C
  • Automatische Schlafaufzeichnungen die Ihnen zeigen wie lange und wie gut Sie geschlafen haben. Lassen Sie sich mit einem stillen Vibrationsalarm wecken.

Design und Handhabung

Die Charge-Serie unterzieht Fitbit in der zweiten Generation äußerlich einem grundlegenden Wandel. War der Vorgänger mit seinem winzigen Display noch recht unübersichtlich, bietet der Nachfolger hier deutlich mehr Freiraum für anzuzeigende Elemente an.

Der OLED-Bildschirm mit Tap-Funktion verspricht nicht nur eine deutlich bessere Bedienung, sondern setzt Auflösung und nutzbare Zeilen hoch. Uhrzeit, Datum und natürlich aktuelle Tracking-Informationen sind mit einem Blick einsehbar. Rein visuell mag die Katalogisierung als Charge-2-Modell zunächst für Verwirrung sorgen. Dank der neuen Präsentation vermengen sich hier die Gestaltungsmerkmale der Alta- und Blaze-Serie.

Materialien und Verarbeitung liegen auf entsprechend gehobenem Niveau: Das gut verträgliche Silikonarmband in den Größen S, L und XL soll Hautirritationen minimieren. Treten dennoch Probleme auf, gibt es von günstigen Drittherstellern auch Varianten in Leder zum Tausch. Auch das feine Metallgehäuse und Knöpfe weisen im Tracker Test keine scharfen Kanten auf. Als Verschluss kommt die klassische Dornschließe mit fünf Löchern zum Einsatz. Anpassung an unterschiedliche Handgelenkgrößen sind somit problemlos zu bewerkstelligen.

Macken oder handfeste Schäden an den Armbändern sorgen indes nicht mehr zwangsläufig zur Unbrauchbarkeit des Fitness-Trackers. Die Antworte von Fitbit darauf sind wechselbare Bänder, die als reiner Ersatz oder als individuelles Gestaltungselement in den Farben Schwarz, Türkis, Blau sowie Pflaume dienen. Fitness will bei Anwendern von Tracking-Armbändern zudem gut und unterbrechungsfrei dokumentiert sein.

Die Akkulaufzeit beträgt laut Hersteller bis zu fünf Tage, bis die Energiereserven durch das beigelegte Ladegerät aufgefrischt werden müssen.

Simple Einrichtung und Navigation mit allen Mobile-Devices

Der Fitbit Charge 2 ist weiterhin auf ein Smartphone als Sparringpartner angewiesen. Ein eigenes GPS-Modul fehlt. Die Kommunikation zur Übertragung von Daten erfolgt per Bluetooth. Vorbildlich ist die gut verständliche Einweisung für Neulinge mit Hilfe der offiziellen Fitbit-App im Tracker Test. Die Koppelung an den eigenen Account erfolgt durch einfachen Knopfdruck am Fitness Tracker. Dabei finden alle Hersteller von Smartphone-Betriebssystemen Berücksichtigung: Mit Windows, Android und iOS sind alle relevanten Anbieter vertreten. Auch das Navigationskonzept fällt so einfach wie effektiv aus. Ein kleines Bedienelement an der Seite erlaubt den Wechsel zwischen einzelnen Hauptkategorien wie Stoppuhr, Aktivitäten, Atemübung, Puls sowie Statistiken und Uhrzeit. Auf einfache Fingertipps reagiert das Display und bietet so weitere Optionen zur Wahl an. Touch-Gesten werden allerdings nicht unterstützt.

Die Charge-Serie wird erwachsener – und etwas umfangreicher

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Wem der letzte Kick an gehobenen Ausstattungsmerkmalen bisher fehlte, sollte den Fibtbit Charge 2 in den Kreis der engeren Auswahl beim Einkauf nehmen. Unmittelbar sticht im Tracker Test das vergrößerte OLED-Display ins Auge.

Doch hinter der Schönheitskur verbergen sich auch neue oder zumindest ausgebaute Funktionen.

Kurz: Es gibt viel zu tracken.

Natürlich existiert weiterhin der bekannte Grundstock an Funktionen für unterwegs. Ein Feuerwerk an neuen Werkzeugen bleibt hingegen aus. Doch aufgrund des umfangreichen Konzepts wird dies keineswegs für enttäuschte Gesichter sorgen.

Neben dem einfachen Schrittzähler und der automatischen Schlafanalyse hat Fitbit unterschiedliche Sportarten im Programm. Darunter fallen Radfahren, Laufen, Gewichtheben, Workouts, Intervall-Training und Crosstrainer. Je nach Vorliebe lässt sich das Armband somit auf die richtige Aktivität eichen.

Vor zu langen Ruhephasen warnt der Tracker per Vibrationsalarm, der nun deutlich feinfühliger anschlägt. Dank Smart-Track-Funktion erkennt das Fitbit Charge 2 sogar eigenständig die vorliegende Tätigkeit und irrt dabei erfreulicherweise nur selten.

Wenn Erreichbarkeit eine Rolle spielt, das Smartphone aber gut verstaut und lautlos in der Jackentasche verweilt, informiert das Display am Fitness Tracker auch über eingehende Anrufe und SMS. Für Rückrufe oder Antworten sind aber nach wie vor echte Smartphones oder Smartwatches vonnöten.

Kardiovaskuläre Fitness

Medizinisch zuverlässige Untersuchungen sind zwar nur unter ärztlicher Aufsicht realisierbar, aber die grobe Ermittlung der individuellen Belastbarkeit gelingt durch diese praktische Funktion am Fitness Tracker ebenfalls. Die Beurteilung des Fitnesszustandes anhand der Herzfrequenz bei Auslastung und Ruhephasen gliedert sich dabei in sechs Wertungsstufen. Gleichzeitig ermöglicht die Fitbit-App jederzeit den Vergleich mit anderen Nutzern, wobei auch Kriterien wie Alter und Geschlecht via Filter zum Tragen kommen.

Atemübungen

Eine der wichtigsten Hauptneuerungen für einen gesunden Ein- und Ausstieg in den Sportalltag sind Atemübungen. Zunächst klingt dieses Feature etwas langweilig, nimmt aber im Sport und auch bei der Kontrolle des Pulses eine bedeutende Stellung ein. Auf Wunsch lassen sich zwei oder fünf Minuten nach Anweisung selektieren. Durch gezielte Kontrolle beim Ein- und Ausatmen reduziert sich spürbar der physische Stresspegel im Körper und beruhigt so auch innerliche Anspannungen. Tatsächlich lässt sich der Puls dadurch bewusst senken. Daher ist dieses Update eine willkommene Erweiterung zum bisherigen Bestand an Fitness-Funktionen.

PurePulse

An dem Rücken des Displays sind zwei optische Sensoren zur Messung der Herzfrequenz angebracht. Fitbit ermöglicht die permanente Aufnahme des Pulses rundum die Uhr. Während der Nutzung von diversen Sportprogrammen erfolgt die Analyse im Sekundentakt. In Ruhephasen ohne körperliche Anstrengung verlängert sich der Zyklus auf fünf Sekunden, was der Akkulaufzeit sicherlich zuträglich sein dürfte. Die Fehlerquote überschreitet dabei im Mittel nicht mehr als 4 %. Anhand dieser Daten lässt sich ein präziser Kalorienverbrauch in der App herleiten. Alternativ erfolgt diese Auswertung auch nur anhand von Vorgaben wie Alter, Gewicht, Geschlecht und Körpergröße. Einen zusätzlicher Brustgurt zur Bestimmung des Pulses erübrigt sich dank dieser Technologie.

Intervall-Programmierung nach Maß

Deutlich leichter und bequemer geht nun auch die Nutzung der Intervall-Aktivität vonstatten. Anstelle eines einfachen Timers steht nun eine flexible Programmierung der einzelnen Abschnitte mit Pausenlänge und Vibrationsalarm zur Verfügung. Dadurch entschlackt sich der manuelle Betrieb deutlich und es bleibt für Nutzer schlicht mehr Zeit, der angedachten Übung die volle Aufmerksamkeit entgegenzubringen.

Weitere Bilder (Klicken zum Vergrößern):

 

 

 

 

 

Vorteile und Nachteile vom Fitbit Charge 2

Vorteile:

  • Messung kardiovaskuläre Fitness
  • OLED Display
  • Akkulaufzeit bis zu 5 Tage

Nachteile:

  • kein integrierter GPS-Empfänger

Fazit: Gelungener Allrounder im Luxus-Segment

Fitbit lässt nichts anbrennen und zeigt im Tracker Test erneut seine Stärke bei der Entwicklung von vielfältigen und ansehnlichen Fitnessgeräten. Das aktuelle Modell dürfte die Erfolgsgeschichte des Marktführers weiterhin ausbauen. Der Preis von gut 160 € ist wohl das einzig negative Kriterium, scheint aber durch Ausstattung, den reibungslosen Betrieb und die hervorragende Verarbeitung durchaus gerechtfertigt.
Besitzer der Vorgänger, insbesondere des Charge HR, müssen sich jedoch die Anschaffung genau überlegen. Denn der Sprung in Sachen Funktionsumfang erweist sich neben den optischen Verbesserungen bei diesem Fitness Tracker doch als recht überschaubar. Unterm Strich bleibt ein exzellentes Tracking-Wearable, das eine ausgesprochen gute Balance zwischen Kompaktheit, Anwendungsmöglichkeiten und Nutzerkomfort gefunden hat.
Punkten kann Fitbit außerdem mit einer sehr genauen Schritt- und Distanzaufzeichnung. Abweichungen des Zählers sind äußerst gering und fallen daher nicht negativ ins Gewicht.

 

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  • Zählen Sie Ihre täglichen Aktivitäten wie Schritte, Distanz, Kalorienverbrauch, Etagen und Aktive Minuten
  • Purepuls Herzfrequenz: Kontinuierliche, automatische, Herzfrequenzmessung über das Handgelenk, ohne unbequemen Brustgurt.
  • Benutzen Sie Multi-Sport Tracking um spezifische Workouts aufzuzeichnen (Laufen, Fahrrad Fahren, Gewichte und vieles mehr)
  • Überprüfen Sie Ihr Cardio-Fitnessniveau in der Fitbit app und beobachten Sie mit der Zeit wie Sie sich weiter entwickeln. Betriebstemperatur: -10 bis 45 °C
  • Automatische Schlafaufzeichnungen die Ihnen zeigen wie lange und wie gut Sie geschlafen haben. Lassen Sie sich mit einem stillen Vibrationsalarm wecken.