Fitbit One


Fitbit One

Ein Hauch Fitness für die Hosentasche: Der Fitbit One soll als Aktivitätstracker die Breite Masse ansprechen. Als kleiner Stick mit informativem Display gleicht er mehr dem kompakten Schrittzähler Fitbit Zip als den zahlreichen Armbändern für das Handgelenk. Allerdings zieht er seinem kleinen Kollegen im Tracker Test technisch eindeutig davon und bietet mehr Funktionen an. Selbstverständlich schlägt der technologische Fortschritt auf den Preis. Für 89 Euro gesellen sich ein Etagenzähler und Schlafüberwachung zum Programm. Gesundheitsbewusste Menschen dürfen also gespannt sein.

 

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Fitbit One im Test

Fitbit One
637 Bewertungen
Fitbit One
  • Bessere Fitness. Besserer Schlaf. Alles in einem – The One
  • Kabelloser Aktivitäts- und Schlaftracker
  • Automatische Synchronisierung von Statistiken – Gewinne Einblicke in deine Gesundheit – Verbinde Spaß mit immer höheren Zielen
  • Das erfasst The One: Gegangene Schritte, bewältigte Stockwerke, verbrannte Kalorien, geschlafene Stunden, zurückgelegte Strecke, Schlafqualität
  • Lieferumfang: Fitbit One Tracker schwarz, Silkon und Metall Klip, USB auf Bluetooth Dongle, Ladekabel mit USB-Anschluß, Schlafmanchette

Design und Handhabung

Im Auslieferungszustand befindet sich das Zubehör des Fitness Trackers in einer kleinen, weißen Box. Darin enthalten sind ein USB-Ladekabel, USB-Bluetooth-Dongle, ein Gummiüberzug mitsamt Halteclip und ein äußerst breites Neoprenarmband zur sicheren Fixierung des Trackers während der Schlafenszeiten.

Trotz kurzweiliger Verwechslungsgefahr mit einem gewöhnlichen USB-Stick hat der Fitness Tracker eindeutige Alleinstellungsmerkmale aufzuweisen. Das Plastikgehäuse findet dank der ebenso länglichen Halteklammer Halt an Hosen oder Gürteln. Nach Angaben des Produzenten soll das lose Mitführen in Taschen jedoch keine negativen Auswirkungen auf die Genauigkeit der Messungen haben. Dennoch ist hier Vorsicht geboten, denn ansonsten geht das recht kompakte Wearable rasch verloren.

An der Front ist ein einfaches OLED-Display untergebracht, welches Informationen in weißen Ziffern anzeigt. Direkt darauf liegt ein einzelner Button, der zum Wechsel zwischen den möglichen Anzeigen dient. Mit nur einem Fingerdruck gelingt im Tracker Test so schnell der Zugriff auf verbrannte Kalorien, Etagen, Emote, Uhrzeit oder die bereits absolvierten Schritte.

Einer der wohl offensichtlichsten Differenzen zwischen dem kleinen Bruder und dem Fitbit One ist der aufladbare Akku. Der Grund dafür ist simpel: Die Laufzeit ist im Tracker Test deutlich kürzer und die Batterie benötigt im besten Fall alle zwei Wochen Tage eine frische Ladung Energie aus der Steckdose. Unter realen Bedingungen und regelmäßiger Nutzung ist eine Betriebszeit von etwa einer Woche gegeben. Ein einfacher USB-Anschluss genügt als Stromquelle, wobei das beigelegte Adapterkabel wegen des proprietären Anschlusses zwingend notwendig bleibt.

Kleine Lücken im Fitnesslebenslauf sind durch die regelmäßigen Zwangspausen also nicht gänzlich zu vermeiden. Das Modell wird vom Hersteller in den Farben Schwarz und Burgunderrot angeboten. Entscheidungsprobleme aufgrund zu großer Auswahl werden Interessenten also nicht erleben.

Leichter Regen und Wasserspritzer greifen den Fitness-Tracker übrigens nicht an. Umsichtiger Umgang ist jedoch in Schwimmbädern oder Starkregen angebracht, da das Produkt offiziell nur als wasserabweisend verifiziert ist.

Solider Start in einen gesünderen Alltag

Fitbit One

Schlaf ist der Gesundheit bester Freund und auch für eine vitale Fitness unverzichtbar. Um so besser, dass potentielle Schlafstörungen durch die Überwachungsfunktion des Fitness Trackers sich leichter aufdecken lassen. Schlafdauer und Wachphasen werden jedoch nur im Dashboard oder Smartphone detailliert dargestellt. Eine direkte Anzeige dafür gibt es nicht – vermutlich auch, weil das minimalistische Display die notwendige Informationen nicht unterzubringen vermag. Ein langer Knopfdruck vor dem Schlafengehen aktiviert die Überwachung über Nacht.
Auf dem gleichen Wege wird dieser wieder abgeschaltet.

Am frühen Morgen kann außerdem der eingerichtete Wecker das Aufstehen beschleunigen. Wenn es etwas dezenter und rücksichtsvoller sein soll, lässt sich der Vibrationsalarm zu diesem Zweck verwenden. Erst nach Abgleich mit dem Smartphone und dem Cloud-Account dürfen Nutzer die Analyse der letzten Traumphasen mit Hilde der Fitbit App genauer unter Augenschein nehmen.

Dafür lassen sich Schritte und Kalorienverbrauch direkt vom OLED-Display ablesen. Der Schrittzähler zeichnet sich durch eine zufriedenstellende Genauigkeit aus, da die Fehlerquote im Schnitt im niedrigen, einstelligen Prozentbereich verweilt.

Büromenschen erhalten auch Informationen über die erklommenen Etagen. Dieses Feature dürfte unpopulären Treppenhäusern bei vielen Anwendern zum Wohl der eigenen Fitness zu neuer, ungeahnter Attraktivität verhelfen.

App für alle Smartphones inklusive

Richtig zur Geltung kommt der Fitness-Tracker erst in Verbindung mit der Fitbit App. Die Synchronisation erfolgt über Bluetooth 4.0 und somit vollständig kabellos. Zwar hält der Vorratsspeicher für Gesamtleistungen bis zu 23 Tage, aber dank der automatischen Übertragung bei Verbindung mit Endgeräten bringen Sportler diesen in der Praxis wohl nie an seine Grenzen.

Android, iOS und Windows-Phones – Fitbit lässt erfreulicherweise keine Lücken in Sachen Plattformunterstützung aufkommen. Sogar das stark gealterte Windows Vista funktioniert bei der Synchronisation. Neben zahlreichen Statistiken zur Gesamtleistung und den zu erreichenden Tageszielen bieten sich unterhaltsame Möglichkeiten für Arrangements kleiner Cloud-Sportwettkämpfe unter Freunden.

Genauer unter die Lupe nimmt die Software auch den individuellen Kalorienverbrauch. Extra hierfür bieten sich Drittprogramme an, die mit den Datenbeständen des Trackers reibungslos zusammenarbeiten. Insgesamt überzeugt die Aufmachung des Programms durchweg. Balkendiagramme geben ohne lange Suche sofort die essentiellen Daten wie etwa den Aktivitätsindex oder die Tagesbestleistung zu erkennen. Dieser Wert ist auch ohne Smartphone zumindest grob auf dem Stick erkennbar. Hierfür greift Fitbit mangels Platz auf dem Display zu einem netten Trick. Dort sieht der Betrachter eine Blume. Deren Wachstum ist direkt mit der persönlichen Leistungsbereitschaft verknüpft. Je fleißiger der Träger des Wearables ist, desto prachtvoller entwickelt sich die Pflanze.

Weitere Bilder (Klicken zum Vergrößern):

 

 

 

 

 

Vorteile und Nachteile vom Fitbot One

Vorteile:

  • Eingebauter Höhenmesser
  • Anzeige der Aktivitätsdauer
  • Anzeige der Distanz
  • Anzeige des Kalorienverbrauchs
  • Aufladbarer Akku
  • Beschleunigungssensor
  • Drahtlose Synchronisierung
  • Leistungsstarker Akku
  • Geringes Gewicht (8 Gramm)
  • Schlafzyklusmessung
  • Schrittzähler
  • Stoppuhr
  • Timer
  • Uhr
  • Spritzwassergeschützt

Nachteile:

  • Akku nicht wechselbar
  • Kein GPS
  • Kein Gyrosensor
  • Keine Pulsmessung
  • Kein Hinweis auf Bewegungsmangel
  • Kein Touchscreen
  • Kein Umgebungslichtsensor
  • Kein wasserdichtes Gehäuse

Fazit vom Fitbot One

Mit dem Fitbit One hat Fitbit zwar keinen technischen Vorreiter in petto, kann aber trotzdem dank einfacher Bedienung und grundlegenden Funktionen durchaus Interesse und vor allem Spaß an körperlicher Betätigung wecken. Einzig und allein der Clip lässt im Tracker Test gelegentlich an ausreichenden Halt vermissen. Diese Schwäche teilt dieser sich mit dem kleineren Fitbit Zip.

Ansonsten liefert der Fitness Tracker aufschlussreiche Informationen Hand in Hand mit der populären und vielfältigen App aus eigenem Hause. Nett sind auch die Auszeichnungen für das Erreichen von Tageszielen – ein Motivationsschub durch das virtuelle Lob und Balsam für die Sportlerseele.

Die Anbindung an alle großen Smartphone-Systeme ist exzellent gelöst, für reine PC-Nutzer steht eine Web-App bereit. Neuankömmlinge in der Sportüberwachung werden so schnörkellos und einladend in die Community integriert und können sogleich durchstarten.

Weitere Vorteile: Dank Schlafüberwachung und Höhenmesser kommen nützliche Zusatzfunktionen für Gesundheit und Bewegung hinzu. Allerdings sind native Lösungen als Armband bei Mitbewerbern doch deutlich eleganter anzusehen. Gleichzeitig lauern direkt über der kritischen 100-Euro-Grenze bereits die ersten Anbieter mit Pulssensoren zur Herzfrequenzkontrolle.

Die preisliche Nähe macht den Fitness-Tracker daher nicht in jedem Fall zu einer absoluten Empfehlung. Hier müssen Sportler vor dem Kauf klar ihre persönlichen Prioritäten abstecken.

Fitbit One
637 Bewertungen
Fitbit One
  • Bessere Fitness. Besserer Schlaf. Alles in einem – The One
  • Kabelloser Aktivitäts- und Schlaftracker
  • Automatische Synchronisierung von Statistiken – Gewinne Einblicke in deine Gesundheit – Verbinde Spaß mit immer höheren Zielen
  • Das erfasst The One: Gegangene Schritte, bewältigte Stockwerke, verbrannte Kalorien, geschlafene Stunden, zurückgelegte Strecke, Schlafqualität
  • Lieferumfang: Fitbit One Tracker schwarz, Silkon und Metall Klip, USB auf Bluetooth Dongle, Ladekabel mit USB-Anschluß, Schlafmanchette