Fitbit Surge


Fitbit Surge

Fitbit Surge

Fitness vom Feinsten: Fitbit Surge versucht die Gratwanderung zwischen Fitnessarmband und Smartwatch. Dabei zeigt es sich für seine reine Tracking-Funktionen angenehm unabhängig und bietet für genauste Messungen ein integriertes GPS-Modul an. Aber auch die Interaktion mit dem Smartphone soll zunehmend leichter fallen. Dafür müssen allerdings auch in Kompaktheit und Laufzeit einige Abstriche hingenommen werden

 

 

 

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Fitbit Surge im Test

Fitbit Surge
74 Bewertungen
Fitbit Surge
  • Kalorienverbrauch in Echtzeit
  • dauerhafte Herzfrequenzmessung
  • Unterschiedliche Sportmodis
  • Dualzeit, Datum und Alarm
  • GPS Aufzeichnung

Die wichtigsten Funktionen auf einen Blick

Zunächst eine kurze Zusammenfassung aller essentiellen Eigenschaften des Fitbit Surge.

  • GPS-Tracker integriert
  • optischer Pulsmesser
  • automatischer Activity-Tracker
  • Multi-Sport-Funktion Radfahren, Joggen, Wandern, Cardio-Training usw.
  • monochromes Display mit Touch-Funktion
  • wassergeschützt (5 ATM, nicht für Schwimmbad geeignet)
  • kabellose Synchronisierung via Bluetooth oder USB-ANT+
  • Web-App, Unterstützung für iOS 7+, Android 4.3 + und Windows

 

Gute Steuerung und ein etwas zu preiswerter Look

Mit dem Fitbit Surge vollzieht Hersteller Fitbit erstmals eine Wandlung hin zur neuen Generation, die von ihren Schöpfern auf die Bezeichnung FSW (Fitness Super Watch) getauft wurde. Augenscheinlich wirkt sie bereits wie eine moderne, kompakte Armbanduhr und ist komplett in dunklem Schwarzgrau gehalten. Wem der Sinn nach etwas Abwechslung steht, bleiben immerhin noch zwei Alternativen in Blau oder Orange zur Auswahl. Aufgrund seines sehr breiten und schlichten Designs hinterlässt das Gerät im Tracker Test einen etwas klobigen, wenig filigranen Eindruck. Dies steht im Widerspruch zu dem recht hoch angesetzten Kaufpreis und der hohen Funktionalität.

Manch einer wird aber das unauffällige Auftreten des smarten Fitness-Trackers gewiss schätzen und gerade deswegen für sportliche Aktivitäten sehr angemessen erachten.
Trotzdem: Für ein Gummiarmband, das unter intensivem Gebrauch auf Dauer Gebrauchspuren kaum zu verbergen vermag, hätte der Hersteller hochwertigeres Material nehmen können. Besonders feiner Schmutz setzte sich gerne in dem feinen Muster des Armbandes ab und lässt sich nur noch mühseelig entfernen.

Immerhin fällt der Tragekomfort insgesamt gut aus. Acht individuelle Größen sind mit der Dornschließe einstellbar. Obwohl die Optik und Zertifizierung als wassergeschützt es vermuten lässt, darf der Fitness Tracker nicht unter Wasser eingesetzt werden. Leichter Regen und natürlich der Körperschweiß üben hingegen keinerlei negativen Einfluss auf die Langlebigkeit des Wearables aus. Die Bedienung fühlt sich wie aus einem Guss an. Auf die wichtigsten Funktionen des Fitness Trackers erlaubt das monochrome Touchdisplay Zugriff mit einfachem Wischen und Tippen. Um dabei keinen Fingerbruch zu erleiden, gesellen sich für einfache Aktionen wie Abbruch, weitere Menüs oder einen Schritt zurück drei weitere Knöpfe (zwei links, einer rechts) am Gehäuse hinzu. Dank des verständlichen Konzepts steht Anfängern keine all zu lange Lernphase bezüglich der Steuerung bevor. Die Leserlichkeit der Inhalte ist zudem unter blauem Himmel und auch in schummrigen Innenräumen gut gewährleistet.

Auf der Rückseite der Bildschirmfassung sitzt der optische Pulsmesser und ein Eingang für das Ladegerät, das im Lieferumfang inbegriffen ist.

Exaktes GPS-System saugt Akku leer

fitbit Surge

fitbit Surge

Für alle, die auch Wert auf Statistiken in Echtzeit legen, ist dieser Fitness Tracker sicher eine ernstzunehmende Option. Eine Kopplung mit dem Smartphone für genaue Ortbestimmung ist nicht notwendig. Der Fitness-Tracker besitzt ein eigenes GPS-Modul und misst nicht nur zurückgelegte Strecken, sondern auch Geschwindigkeit und derzeitige Höhe seines Trägers.

So lassen sich Trainingsprogramme, der dafür eingeplante Zeitaufwand sowie einhergehende Verbesserungen im Tracker Test exakt studieren. Die Kehrseite dieser Funktion: Mit aktivem GPS braucht sich der Akku mit einer Laufzeit von bis zu sieben Tagen deutlich schneller auf. Davon bleiben in der Praxis selbst bei gemäßigter Nutzung maximal drei Tage Betriebszeit übrig – nicht jedem wird das gefallen.

Wer mehr Ausdauer wünscht, deaktiviert das GPS-Modul und koppelt sein Gerät mit dem Smartphone. Der optische Pulssensor basiert auf Fitbits PurePulse-Technologie. Damit erkennt das Armband direkt die anliegende Herzfrequenz dank der Sensoren auf der Rückseite. So ersparen sich Sportler das Tragen eines unangenehmen Brustgurtes. Da der Puls entscheidend für den Kalorienverbrauch und die Fettverbrennung ist, verbessert PurePulse die Analyse des Energieverbrauchs. Und genau diese beiden Ausstattungsmerkmale in Kombination sind wohl eine der gewichtigsten Gründe für den Kauf dieses Trackers.

Activity-Tracking über die ganze Woche

PurePuls misst dabei nicht nur einfach nur die Herzfrequenz während des Sports, sondern verrichtet auch zu Ruhezeiten zuverlässig seine Arbeit. Erfreulich fällt die Genauigkeit des Schrittzählers und der Pulsmessung aus. Beide, Sensoren und GPS-Modul, verrichten ihre Arbeit während des Tracker Tests mit einer sehr geringen Fehlerquote oder Abweichung.

So hält die Sportuhr interessante Informationen über den gesamten Tagesablauf parat. Schritte, zurückgelegte Wegstrecke, Kalorienverbrauch und natürlich Stockwerke sind jederzeit als Tages- und Gesamtleistung abrufbar. Neugierige können so mitunter auch ihren eigenen Schlaf kontrollieren und im Wochencheck abgleichen.

Im Multi-Sport-Modus stehen sieben unterschiedliche Sportarten zur Auswahl. Darunter fallen gängige Vertreter wie Laufen, Radfahren oder Cardio-Training. Praktisch: Im Tracker Test erkennt Surge meist ohne weiteres Zutun die ausgeführte Aktivität automatisch und zeichnet entsprechende Daten im passenden Modus dazu auf.

Werden diese manuell ausgewählt, deaktiviert sich bei stationären Tätigkeiten das GPS-Modul von selbst, um Strom zu sparen.

Rudimentäre Smart-Funktionen für Musikliebhaber und Nachrichten

Im Tracker Test leisteten die Smart-Funktionen in Zusammenarbeit mit dem angebundenen Smartphone ganze Arbeit. So gelangen die aktuellsten Meldungen Anrufe, SMS oder Einträgen im Kalender betreffend auf das Display des Fitness Trackers.

Für gute Unterhaltung sorgt auch die vollwertige Kontrolle über zusammengestellte Playlists auf dem Smart-Device. So gelingt das Umschalten und Starten zwischen den einzelnen Songs via Sportuhr, ohne dabei das Smartphone bemühen zu müssen. Nützliche Eigenschaften für unterwegs sind also gegeben und steigern die Nutzerqualität, machen aber andererseits natürlich auch abhängig vom Smart-Gerät.

Sehr schön gemacht ist auch die Online-Fitbit-App zur Auswertung und Vergleich der eigenen Resultate. Zugang zu dieser gibt es auch als Web-Applikation für normale Browser an Laptops oder PCs. Ansonsten deckt die Fitbit-App alle gängigen Smartphone-Systeme (iOS, Android, Windows) ab. Sorgen wegen mangelnder Kompatibilität entfallen. Die Übertragung der Daten wird per Bluetooth oder USB (ANT+) abgewickelt.

Außerdem kann via App ein Upgrade durchgeführt werden, um die bestehenden sieben Sportarten auf bis zu sechzehn zu erweitern.

Weitere Bilder (Klicken zum Vergrößern):

 

 

 

 

 

Vorteile und Nachteile vom Fitbit Surge

Vorteile:

  • eingebauter Höhenmesser
  • Anzeige des Kalorienverbrauchs
  • Beschleunigungssensor
  • GPS-Modul (Global Positioning System)
  • Pulsmessung
  • Schlafzyklusmessung
  • Umgebungslichtsensor
  • Nachteile

Nachteile:

  • Akku nicht wechselbar
  • Breites Armband
  • Festes Armband

Fazit vom Fitbit Surge

Gelungenes Spitzenmodell mit kleinen Schwächen

Wäre alles perfekt, müsste Fitbit keinen Nachfolger entwickeln. Fitbit Surge ist recht kostspielig und wirkt optisch keineswegs wie ein 219-Euro-Produkt. Inzwischen hat der Hersteller auch ähnliche Alternativen mit Farbbildschirm im Angebot. Aber die Vereinigung von GPS und Pulsmessung ohne Brustgürtel per LED-Sensor bleibt vorerst dem Fitbit Surge vorbehalten.

Einer echten Smartwatch kann dieser Tracker jedoch noch nicht das Wasser reichen, auch wenn es interessante Funktionen für eingehende Nachrichten, Mediaplayern und wichtigen Terminen vom Smartphone anbietet. Dafür zeigt es sich erfreulich autonom, wenn die reine Sportaktivität im Vordergrund steht – GPS macht es möglich.

Wer also sein Smartphone nicht permanent mit sich führen möchte, hat hier einen interessanten, leicht zu handhabenden und gut ausgestatteten Kandidaten im Angebot.

 

Fitbit Surge
74 Bewertungen
Fitbit Surge
  • Kalorienverbrauch in Echtzeit
  • dauerhafte Herzfrequenzmessung
  • Unterschiedliche Sportmodis
  • Dualzeit, Datum und Alarm
  • GPS Aufzeichnung