Fitbit Zip


Fitbit Zip

Fitness gibt es zwar zum zum Nulltarif. Doch nicht jeder möchte für einen Fitness-Tracker Unsummen von Geld ausgeben und sieht sich zugleich mit einfachen Standardfunktionen für das tägliche Pensum an Fitness bestens bedient. Für diesen Einsatzbereich scheint der Fitbit Zip geradezu prädestiniert. Das Mini-Wearable von Fitbit ist schon in die Jahre gekommen, aber hält immer noch wacker die Stellung trotz mächtiger Konkurrenten mit modernster Ausstattung. Doch ist der Preis von ca. 50 Euro heute noch gerechtfertigt?

 

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Fitbit Zip im Test

Fitbit Zip
59 Bewertungen
Fitbit Zip
  • Schrittmessung in Echtzeit
  • Kabelloses Hochladen per Bluetooth auf FitBit Profile
  • Anzeige gelaufende Distanz in Echtzeit
  • Werte einsehbar auf Computer, Smartphone, iPhone
  • Anzeige verbrannte Kalorien, Verwendung_durch_Empfehlung: All-Day Activity Tracking, Kompatibilitätsoptionen: Smartphones and Computers

Design und Handhabung

Fitbits wohl kleinster Tracker im Angebot passt dank seiner extrem kleinen Maße in wohl jede Hemdtasche, darf aber auch mittels Clip jederzeit an Hosenbund oder Gürteln befestigt werden. Die eigentliche Hardware-Einheit ist in einem Plastikgehäuse verbaut. Dieses wiederum stecken Anwender in ein Silikongehäuse, an dem sich der Ansteckclip zur Unterbringung an Kleidung befindet. Rein vom Material wirkt das Design sehr solide, allerdings fällt die Haltefähigkeit nicht immer zufriedenstellend im Tracker Test aus. Hin und wieder lockert sich das Gerät und rutscht von dem ihm zugedachten Platz weg.

Die Bedienung des Fitness Trackers ist denkbar simpel gestaltet. Auf einem monochromen LCD-Display kann die Anzeige mit einem Fingertipp zwischen fünf unterschiedlichen Darstellungen wechseln. Dazu gehören Anzahl der getätigten Schritte, geschätzte Distanz, Kalorienverbrauch, die Uhrzeit und zu guter Letzt ein kleines Emote mit variabler Mimik. Dessen emotionaler Ausdruck steht im Zusammenhang mit der eigenen Leistungsbereitschaft. Faulen Zeitgenossen zeigt dieses sich daher weniger freundlich mit einer herausgestreckten Zunge. Bei häufigem Gebrauch hingegen lächelt es seinem Besitzer freundlich entgegen.

Unter normalen Tageslichtbedingungen sind Ziffern des Bildschirmes immer gut zu erkennen. Fehlt es an Licht, nimmt auch die Leserlichkeit spürbar ab. Auf der Rückseite ist ein Schließfach für eine handelsübliche Batterieknopfzelle. Dank der recht übersichtlichen Ausstattung zeigt der Tracker sich auch äußert genügsam, was seinen Energiehunger angeht. Eine Zelle spendet laut Hersteller bis zu einem halben Jahr Energie. Ausfälle wegen leer gelaufenem Akku finden hier praktisch nicht statt.

Derzeit gibt es den Fitbit Zip in vier verschiedenen Farben (Dunkelgrau, Limette, Blau und Magenta) im Handel. Noch ein gut gemeinter Rat: Es mag zwar etwas komisch erscheinen, aber ein derartig kleiner Tracker gerät sehr schnell aus dem Blickfeld. Wird das Fitbit Zip gerade nicht benötigt, sollte es an einem sicheren Ort aufbewahrt werden. Dem Datenblatt zufolge ist das Gehäuse zwar wasserabweisend, aber Ausflüge in die Badewanne oder unter die Dusche sollten Nutzer sich der Langlebigkeit zuliebe möglichst verkneifen.

Rudimentäre Technik und ihre Möglichkeiten

Fitbit Zip

Technisch gesehen fördert der winzige Fitness Tracker im Tracker Test wahrlich kein Feuerwerk zutage. Sein Innenleben beherbergt weder Barometer noch ein Beschleunigungsmesser. Von modernen Pulssensoren zur Bestimmung der Herzfrequenz gibt es keine Spur. Schlafwandler und Morgenmuffel erhalten hier keinerlei Details über ihre Schlafgewohnheiten oder wie sie ihre Nachtruhe möglicherweise optimieren können.

Was bleibt nach dem Wegfall all dieser Finessen noch übrig?
Die Antwort ist kurz: der Schrittzähler. Um mehr handelt es sich bei dem kleinen Fitbit Zip Tracker nicht. Ein integrierter Sensor misst die einzelnen Fußstapfen und lässt sich gelegentlich durch heftiges Armfuchteln zum Mitzählen nicht getätigter Schritte bewegen. Als Resümee überliefert er den Tageswert, die eine App zu lang angelegten Statistiken zusammen fasst. Mit dabei ist noch ein Kalorienmesser, der anhand der geschätzten Strecke und persönlichen Angaben die genutzte Energie in Kilokalorien anzeigt.

Doch der Ausgleich und rettende Schwenk hinzu einem brauchbaren sowie motivierendem Accessoire für unterwegs gelingt doch noch mit Hilfe der exzellenten App für Smartphones oder per Dashboard über den PC.

Fitbit App lässt das Wearable aufblühen

Wem die nötige Laune für den nächsten Sporttrip fehlt, kann sich per Verabredung zu einem Wettkampf mit befreundeten Fitbit-Nutzern aus dem moralischen Tief wieder empor kämpfen. Außerdem bietet das Programm von Fitbit Möglichkeiten zur Angabe der eigenen Essgewohnheiten. So kann der kleine Fitness-Tracker auch als Wächter über eine geplante Diät ein wichtiges Amt ausüben.

Die Synchronisation erfolgt im Tracker Test manuell über Bluetooth 4.0. Für PCs und Laptops kann der beigelegte Bluetooth-Dongle genutzt werden. Auf Wunsch kann die Synchronisation auch permanent im Hintergrund erfolgen. Diese Option steht über die Smartphone-App zur Auswahl.

War der Fitnesszwerg in seinen ersten Lebensjahren noch auf iPhones als Partner zur Datenübermittlung bei Smartphones angewiesen, ist es inzwischen um die Kompatibilität deutlich besser bestellt. Auch Nutzer von Android oder Windows als Betriebssystem dürfen nun beim Fitbit Zip ihre Daten mit Unterstützung der hauseigenen App auswerten und Daten bezüglich der letzten Trainingsläufe eingeben.

Der Vorhaltezeitraum für alle erfasste Resultate des Fitness Trackers beträgt maximal 23 Tage, bis die angehäuften Informationen auf den PC oder per App an das eigene Profil in der App übertragen werden.

Weitere Bilder (Klicken zum Vergrößern):

 

 

 

 

 

Vorteile und Nachteile vom Fitbit Zip

Vorteile:

  • Akku wechselbar
  • Anzeige der Aktivitätsdauer
  • Anzeige der Distanz
  • Batteriestandsanzeige
  • Beschleunigungssensor
  • Drahtlose Synchronisierung
  • Geringes Gewicht (8 Gramm)
  • Lange Akkulaufzeit
  • Schrittzähler
  • Uhr
  • Timer
  • Spritzwasser geschützt

Nachteile:

  • Kein Höhnenmesser
  • Kein GPS
  • Kein Touchscreen
  • Kein Umgebungslichtsensor
  • Kein WLAN
  • Kein wasserdichtes Gehäuse
  • Keine Pulsmessung
  • Keine Schlafzyklusmessung
  • Keine Stopuhr

Fazit vom Fitbit Zip

Im Rückblick hinterlässt der Fitbit Zip im Tracker Test gemischte Gefühle. Als Einsteigermodell kann er sich technisch gegen viele Rivalen nicht wirklich durchsetzen. Dafür steckt zu wenig Technik in dem kleinen Gehäuse. Mobil und unauffällig ist er jederzeit an jedem Ort einsetzbar.

Punkte macht Hersteller Fitbit dank seiner hervorragenden App und der großartigen Community wieder gut. Auch die Synchronisation mit üblichen Mobilgeräten funktioniert tadellos und die extreme Haltbarkeit der Batterie ist hervorragend. Schritt für Schritt begleitet der kleine Motivator seinen Besitzer und serviert den passenden Kalorienverbrauch gleicht dazu.

Als bloßer Ansporn macht der Fitness Tracker eine recht passable Figur und entspricht somit voll und ganz seiner Bestimmung. Nach einer Gewöhnungsphase vermisst jedoch sicher der ein oder andere Anwender zusätzliche Funktionen wie Schlafüberwachung oder einen Höhenmesser. Für derlei Funktionen bietet Fitbit andere Produkte an.

Fitbit Zip
59 Bewertungen
Fitbit Zip
  • Schrittmessung in Echtzeit
  • Kabelloses Hochladen per Bluetooth auf FitBit Profile
  • Anzeige gelaufende Distanz in Echtzeit
  • Werte einsehbar auf Computer, Smartphone, iPhone
  • Anzeige verbrannte Kalorien, Verwendung_durch_Empfehlung: All-Day Activity Tracking, Kompatibilitätsoptionen: Smartphones and Computers