Garmin Vivosmart HR


Garmin Vivosmart HR

Garmin Vivosmart HR

Garmins Fitness-Tracker Vivosmart HR baut den ohnehin schon gut gelungenen Vorgänger konsequent aus. Neu mit dabei sind ein Pulssensor sowie ein Höhenzähler, der für die Registrierung von zurückgelegten Etagen Anwendung findet. Zudem wächst auch das Display sichtlich an und kann nun deutlich mehr Informationen auf einen flüchtigen Blick bereitstellen.

Einsteigern und Mittelklassenanwendern soll zusätzlich ein größtmögliches Aufgebot an Features und Komfort via Smart-Funktionen gegeben werden.

Mehr Spaß verhilft zu mehr Fitness – geht das Konzept auf?

 

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Garmin Vivosmart HR im Test

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Garmin Vivosmart HR
1.276 Bewertungen
Garmin Vivosmart HR
  • Fitness-Tracker mit integrierter Herzfrequenzmessung am Handgelenk und Etagenzähler
  • Activity Tracker, der Sie über bewegungsintensive Minuten, Uhrzeit, Schritte, Tagesziel, Distanz, Kalorien, etc. informiert
  • Smartband mit Touchdisplay, welches auch bei Sonnenlicht sehr gut ablesbar ist, und Smart Notifications (z.B. SMS, Anrufe, Kalender und Social Media Benachrichtigungen)
  • Liefert genaue Informationen über Kalorienverbrauch mithilfe der Herzfrequenz und erlaubt eine umfassende Datenanalyse via Garmin Connect
  • Lieferumfang: vívosmart HR vívosmart HR Ladeklemme, Schnellstartanleitung

Design und Handhabung

Garmin Vivosmart HR

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Das Display des Vivosmart HR sitzt hinter einer abgerundeten, durchsichtigen Haube und stellt Zahlen sowie andere Angaben in erfreulich großer Schrift dar. Leute mit Augenproblemen werden dies sehr zu schätzen Wissen. Insgesamt geht der optische Eindruck Hand in Hand mit dem haptischen Erlebnis: Die Verarbeitung wirkt grundsolide und sehr sauber.

Zwar wirkt der Fitness-Tracker nicht wirklich edel, besticht aber durch seinen sportlichen Look. Daher muss dieser sich auch nicht vor seinen Konkurrenten in diesem Preissegment verstecken. Vor allem Wassersportler dürften an der wasserdichten Konstruktion Gefallen finden. Ganze 50 Meter unterhalb der Wasseroberfläche soll das Gehäuse laut Hersteller verkraften.

Im Angebot gibt es derzeit drei Varianten mit Standardgröße (136 mm bis 187 mm) in den Farben Schwarz, Violett und Mitternachtsblau. Für besonders große Handgelenke gibt es noch eine XL-Fassung (180 mm bis 224 mm), die allerdings nur als schwarzes Gerät erhältlich ist. Während das Armband als feste Komponente nicht im Schadensfall ausgetauscht werden kann, zeigt sich dieses äußerst flexibel und passt an nahezu jedes Handgelenk. Viel wichtiger noch: Es stört nicht im Alltagsbetrieb und sorgt auch im Tracker-Test für keine markanten Druckstellen oder Reizungen.

Nicht zuletzt ist dies auch dem geringen Gewicht von nur 30 Gramm geschuldet. Die Steuerung erfolgt mit Hilfe eines kleinen Buttons direkt unterhalb des kleinen monochromen LED-Bildschirms mit 160 x 68 Pixeln. Geblieben ist darüber hinaus die Touch-Funktion, um einzelne Menüpunkte auszuwählen. Auffällige Verzögerungen existieren keine. Befehle werden somit immer zügig ausgeführt, die Menünavigation fällt somit ausgesprochen geschmeidig aus.

Selbst unter starker Lichteinstrahlung verblasst die Darstellung nicht und verweilt so stets im gut leserlichen Bereich. Die Anzeige ist permanent aktiv, was das Auslesen in Echtzeit merklich vereinfacht. Neben einem neuen Sensor zur Höhenbestimmung, offenbart der Fitness-Tracker die wohl markanteste Veränderung auf seiner Rückseite. Der dort untergebrachte Sensor analysiert durch Lichtmessung die aktuelle Herzfrequenz.

Während andere Hersteller ihre Batteriekapazität gerne etwas zu Großzügig auslegen, entsprechen hier die Angaben der realen Ausdauer. Insgesamt fünf Tage hält der Akku durch – kein Rekord, aber es existieren weitaus kurzlebigere Produkte auf dem Markt.

Smart-Benachrichtigungen und eine fast perfekte Tracking-Funktion

Kraftsportler, die regelmäßig mit schweren Gewichten zu kämpfen haben, müssen hier leider etwas zurückstecken. Dort leistet sich der Pulsmesser stärkere Abweichungen. Ein ähnliches Verhalten folgt bei allen armlastigen Aktivitäten wie etwa Tennis. Das erfreuliche Gesamtbild trübt diese kleine Schwäche jedoch nicht.

In allen anderen Sportarten wie Laufen oder Fahrradfahren arbeitet dieser sehr zuverlässig. Zudem nimmt der Schrittzähler jeden Fußtritt mit akribischer Genauigkeit zur Kenntnis. Auch Distanzen und Etagen kann der Tracker intern verarbeiten und hat auf diesem Feld definitiv eine seiner Stärken vorzuweisen. Unter dem Strich ist dies kein perfektes Ergebnis, aber das Armband bleibt ein durchaus für viele Fitnessarten brauchbares Werkzeug.

Bedauerlicherweise streicht der Hersteller die Unterstützung von Brustgurten. Garmin sieht für dieses Modell keinerlei Kompatibilität vor. Diese Entscheidung scheint schwer nachvollziehbar zu sein angesichts der breit aufgestellten Kommunikationsfähigkeit mit anderen Garmin-Produkten. Prominentes Beispiel wäre hier die Garmin Actioncam VIRB. Aber auch bei gewöhnlichen Smartphones stellen die Entwickler viel Herz und Leidenschaft unter Beweis.

Für den geeigneten Soundtrack zum Schwitzen muss nicht mehr der Griff zum Handy erfolgen. Eingespeicherte Listen lassen sich genauso gut mit Hilfe des Armbandes und seines integrierten Players steuern. Selektierte Anwendungen vom Smart-Gerät interagieren sogar mit dem Fitnessarmband und bringen die neusten Statusmeldungen direkt auf das Handgelenk. So entgehen niemals die neusten Anrufe, SMS, Termine oder gar E-Mails. Mit einem kleinen Wisch über das Display sind weitere Einzelheiten der Benachrichtigung einzusehen. In der Praxis macht das Armband also regen Gebrauch von der kabellosen Schnittstelle Bluetooth LE.

Lustiges Detail am Rande: Wird das Smartphone aus Unachtsamkeit verlegt, können Nutzer dieses durch den Fitness Tracker einfach anklingeln. Hierfür hat Garmin eigens eine passende Mini-App mit der Bezeichnung „Find my Phone“ integriert.

Motivierende App bringt nützliche Features mit

Gegenüber zu faulen Zeitgenossen macht der Fitness Tracker mittels Vibrationsalarm seinem Unmut Luft. Wer nicht regelmäßig zumindest leichter Bewegung nachgeht, muss hier mit kleinen Erinnerungsmeldungen rechnen. Abgeschlossene Ziele werden unübersehbar am LED-Bildschirm hervorgehoben.

Wirklich gut gefällt die Freischaltung von kleinen Andenken in Form von Auszeichnungen über die Garmin Connect App. Diese kleinen Belobigungen bringen durchaus einen gewissen Motivationsschub und Reiz für zukünftige Vorhaben mit sich.

Aber auch der direkte Vergleich mit Bekannten über die App – sofern diese auch Garmin-Nutzer sind – lädt zu sportlichen Verabredungen ein. Der Hersteller bedient Anwender aller drei großen Betriebssysteme (iOS, Android, Windows) der Smartphone-Branche.

Durch das praktische Programm halten Sportler ihre Statistik aktuell und erlangen einen geordneten Zugriff auf ihr gesamtes Leistungsaufkommen. Hinzu kommen Angaben zum Kalorienverbrauch, der dank des Pulsmessers an Genauigkeit zugenommen hat. Für genaue Routenaufzeichnung muss jedoch weiterhin das Smartphone herhalten. Ein internes GPS-Modul gibt es erst beim aufgebohrten Geschwistermodell Vivosmart HR+ im Lieferumfang.

Nach absolviertem Training merkt sich Garmin Connect außerdem den derzeitigen Leistungsstand und unterbreitet für das nächste Workout Vorschläge. Im automatischen Workout-Modus läuft die Herzfrequenzmessung permanent mit, sobald eine gesteigerte Körperaktivität registriert wird.

Mit Hilfe dieser Aufzeichnungen ist auch eine Schlafüberwachung möglich. Wachphasen erkennt der Fitness Tracker problemlos und kann so mit einem detailreichen Rückblick auf die letzte Nacht abseits sportlicher Aktivitäten noch etwas zur Aufrechterhaltung von Gesundheit und Fitness beitragen.

Weitere Bilder (Klicken zum Vergrößern):

 

 

 

 

 

Vorteile und Nachteile vom Garmin Vivosmart HR

Vorteile:

  • Hohe Genauigkeit, bei Schrittzähler & Distanzmessung
  • 24/7-Pulsmessung am Handgelenk
  • Always-on-Display
  • Anzeige vieler Telefonfunktionen
  • Wasserdicht bis 50 Meter
  • Vibration und „Stiller Alarm“

Nachteile

  • Armband nicht wechselbar
  • Kein Brustgurt anschließbar
  • Dicker als andere Fitnessarmbänder

Fazit vom Garmin Vivosmart HR

Mit dem Garmin Vivosmart HR tritt ein würdiger Nachfolger ins Rampenlicht. Alle essentiellen Eigenschaften eines modernen Fitnessarmbandes sind hier in einer gesunden Mischung aus Komfort und Praxistauglichkeit untergebracht. Je nach Sportart sind die Werte der Herzfrequenzmessung nicht immer exakt und leisten sich im Tracker-Test teils doch merkliche Ausrutscher. Heftige Armbewegungen bringen hier den Tracker an seine Grenzen. Leider lässt sich dieses Manko auch nicht mit Hilfe eines Brustgurts beheben, da der Tracker schlicht die Zusammenarbeit verweigert.

Auf allen anderen Feldern überzeugt Garmin jedoch mit seiner hohen Präzision und flotter sowie intuitiven Navigation durch die Menüs. Alltagssportarten wie Laufen oder Radfahren stemmt das smarte Armband mit Leichtigkeit.
Dank der wasserdichten Bauart geht es sogar bis zu 50 Meter unter die Wasseroberfläche. Taucher haben hier also einen potentiell interessanten Kandidaten zur Hand.

Stellt die Herzfrequenzmessung ein KO-Kriterium dar, sollte jedoch die Anschaffung eines Modells aus der Serie Vivoactive HR, die auch mit Brustgurten anständig funktioniert, in Betracht gezogen werden.

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Garmin Vivosmart HR
1.276 Bewertungen
Garmin Vivosmart HR
  • Fitness-Tracker mit integrierter Herzfrequenzmessung am Handgelenk und Etagenzähler
  • Activity Tracker, der Sie über bewegungsintensive Minuten, Uhrzeit, Schritte, Tagesziel, Distanz, Kalorien, etc. informiert
  • Smartband mit Touchdisplay, welches auch bei Sonnenlicht sehr gut ablesbar ist, und Smart Notifications (z.B. SMS, Anrufe, Kalender und Social Media Benachrichtigungen)
  • Liefert genaue Informationen über Kalorienverbrauch mithilfe der Herzfrequenz und erlaubt eine umfassende Datenanalyse via Garmin Connect
  • Lieferumfang: vívosmart HR vívosmart HR Ladeklemme, Schnellstartanleitung