Sony Smartband 2 SWR12


Smartband 2 SWR12

Smartband 2 SWR12

Klassiker für die Masse: Das Sony Smartband 2 SWR12 versucht mit Herzfrequenzmesser und begrenzte Smart-Funktionalität aufzutrumpfen.
Das unauffällige Armband soll sportaktiven Menschen alles mit auf den Weg geben, um ihre Fitness beständig zu kontrollieren und zu verbessern.
Ein wirklich bahnbrechendes Produkt ist dieser in technischer Hinsicht allerdings nicht mehr. Hat das Wearable dennoch eine Daseinsberechtigung auf dem schnelllebigem Markt von Fitness-Trackern?

 

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Sony Smartband 2 SWR12 im Test

Sony SmartBand 2 SWR12
184 Bewertungen
Sony SmartBand 2 SWR12
  • Herzfrequenz-Sensor mit integriertem fach Wohlbefinden und stress Fans gemessen. plus keine Ausschreibung, Meldung, E-Mail oder Mitteilungen durch Vibrationen und signal-LED
  • Geeignet für: Smartphones
  • Farbe: schwarz
  • Innovativer Herzfrequenzmesser
  • Kompatibilität: Android 4.4 und Öber, ios 8.2 und Öber

Design und Handhabung

Freunden von unauffälligen und nahezu zu allen Gelegenheiten passenden Accessoires dürfen aufatmen: Mit dem Sony SmartBand 2 SWR12 positioniert sich der Elektronikriese aktuell knapp unterhalb der 100-Euro-Grenze. Auf den ersten Blick ist nur ein schwarzes Armband zu erkennen, welches auch in den Farben Weiß oder Blau sowie Pink zum Auswechseln im Angebot ist.

Darunter schlummert die Kerneinheit, worin sich Pulssensor und die eigentliche Technik befindet. Menschen, die möglichst unauffällig durch den Alltag wandeln möchten, mag dieses zeitlose Design sicherlich zusagen. Bis dahin bleibt der Hersteller seinem Vorgänger vom Konzept her treu. Doch was steckt nun hinter dem modisch gewöhnlich wirkenden Accessoire? Zunächst landet im Vergleich zu vielen Konkurrenten zugunsten der Schlichtheit und geringen Größe das Display auf dem Opferalter.

Informationen in Echtzeit gibt es somit nur mit dem Smartphone, ein einfacher Blick auf das Handgelenk nützt hier nicht viel. Meldungen und Steuerung erfolgen über LED-Lichter und Tap-Funktionen auf dem Hauptstück des Trackers. Angesichts vieler anderer Geräte mit zumindest rudimentärer Textwiedergabe wirkt dies nicht mehr ganz zeitgemäß.

Sony gönnt im Gegenzug seinem Fitness Tracker ein wasserdichtes Gehäuse nach IP68-Standard – starke Wasserspritzer oder seichtes Eintauchen unter Wasser stellen keine Gefahr für das Wohlergehen des kleinen Fitness-Coaches dar. Ein weiterer Pluspunkt ist der hohe Tragekomfort. Das zentrale Element lässt sich einfach einschieben und auf Wunsch wieder herausnehmen.

Leichte Änderungen an Material und Form erzeugen eine etwas weichere und anschmiegsamere Haptik während der Nutzung. Einfache Dornschließen gewähren ab jetzt viel Spielraum bei der Wahl der richtigen Größe – der Vorgänger setzte noch auf Noppen zur Fixierung. Etwas mehr Stabilität, etwas mehr Sicherheit wartet nun also auf Käufer des SmartBand 2.

Der verbesserte Halt trägt zumindest teilweise auch dem neuen Herzfrequenzmesser Rechnung. Ohne diesen könnte er nicht zuverlässig arbeiten. Leider zirkuliert durch das eng anliegende Band auch kaum Luft, was rasch zu verschwitzten Druckstellen führen kann. Weiterhin bietet der minimalistische Tracker einen kleinen micro-USB-Port als Ladeschnittstelle an.

Minimalismus in Reinkultur

Sony SWR12 Tracker

Sony SWR12 Tracker

Neu ist die Kompatibilität zu Apple iPhones ab iOS 8.2 und höher. Android wird weiterhin ab der Version 4.4 unterstützt. Via NFC oder Bluetooth 4.0 gelingt die rasche Anbindung an externe Geräte, darunter auch entsprechende Smartphones. Das entscheidende Update im Vergleich zum Vorgänger ist der Pulsmesser auf der Rückseite des Trackermoduls.

Weiterhin meldet das Gerät mit Hilfe eine Vibrationsalarms eingehende Nachrichten oder anderweitige Erinnerungen auf dem Handy. Dieser scheucht auch seine Anwender zurück in Reichweite seines Smart-Gerätes, sollte dieser sich versehentlich der vorgeschriebenen Reichweitenbegrenzung nähern. Intuitive Neuerungen sind abseits davon keine hinzugekommen. Immerhin verträgt sich die Hardware mit der Google Fit App oder Apple Health.

Wie bereits anfangs erwähnt, präsentiert sich die Nutzung ohne visuelle Darbietung der letzten Ergebnisse als recht altmodisch und unaufgeregt. Es gibt keine Uhr, die einem die momentane Uhrzeit verrät oder gar Rückschlüsse auf schneller absolvierte Einheiten zulässt. Auch die üblichen Standardfunktionen wie verbrannte Kalorien oder zurückgelegte Schritte inklusive der Distanz sind unabhängig nicht einsehbar.

Mit einfachen Tipp-Funktionen auf die Oberfläche des Armbandes erlaubt es die Kontrolle über einen angebundenen Mediaplayer für die Musikwiedergabe. Viel mehr gibt es über die geräteübergreifende Funktionalität nicht zu sagen.

Am Puls der Zeit: Interessante Funktionen dank Herzfrequenzmessung

Nun zu den positiven Seiten des Fitness-Trackers. Einfach und schnell gelingt die gewünschte Einstellung ohne lange Umwege vor dem nächsten Fitness-Trip. Ein kleiner Doppelklick auf den kleinen Knopf auf der Seite des Armbandes aktiviert die permanente Überwachung der Herzfrequenz. Direkt vor dem Start genügt also ein schneller Griff, Nutzer müssen sich nicht durch diverse Menüs hindurch kämpfen. Die vibrierende Hülle bestätigt dabei die erfolgreiche Einschaltung.

Ganz folgenlos für die Batterie bleibt dies jedoch nicht: Ununterbrochene Messungen lassen die Energiereserven auf eine Dauer von unter einem Tag schmelzen. Daher sieht der Hersteller für die reine Gesundheitsüberwachung längere Intervalle vor, die einer Laufzeit von zwei bis drei Tagen entsprechen und auch zur Schlafkontrolle angewandt werden können.

Für die wichtige Analyse von Ruhezeiten ist die Messung also absolut praxistauglich. Zumal die Ergebnisse im Tracker Test nicht sonderlich von denen eines echten Brustgurtes abweichen. Zwar behalten diese weiterhin in Sachen Präzision die Oberhand, aber als brauchbare Näherungswerte sind die Resultate ohne Einwand verwertbar.

Fitness geht unweigerlich mit einem gesunden Lebenswandel einher. Daher sind auch die Angaben zum körperlichen Stresslevel via App sehr aufschlussreich und bewegen den ein oder anderen möglicherweise zu einem Umdenken, was das eigene Bedürfnis an Aktivität und Entspannung anbelangt.

Ohne die interessante Pulsmessung hält der Fitness Tracker ganze fünf Tage durch.

Geisterschritte und ein recht knappes Sportprogramm

Überraschenderweise neigt das Armband dazu, sich offensichtlich selbst zu beschäftigen. Die Erfassung von Schritten und Distanzen fällt sehr großzügig aus. Gerne wird auch während inaktiver Phasen der ein oder andere Fußstapfen hinzugerechnet, obwohl der Körper in völliger Ruhe verharrt.

Gleichzeitig erkennt der Fitness Tracker nur drei Sportkategorien: Walking, Joggen oder Fahrradfahren. Zwar können separate Angaben und Zuordnungen per Hand erfolgen, aber etwas mehr Umfang hätte diesem Feature gut zu Gesicht gestanden.

Daten und Auswertungen erfolgen im Verbund mit der Lifelog-App auf Android und iOS und der speziell für den Tracker konzipierten App. Diese verwirrende Aufteilung funktioniert in der Praxis jedoch recht gut im Einklang miteinander. Lifelog kümmert sich nicht ausschließlich um sportliche Bemühungen der Probanden, sondern durchleuchtet auch deren Alltag und füttert den Konsumenten auf diesem Wege mit wertvollen Details bezüglich der innerlichen Angespanntheit und deren Ursachen.

Zu guter Letzt verdient Sony ein Lob aufgrund des verbauten micro-USB-Anschlusses, der mit handelsüblichen Smartphone-Netzteilen zusammenarbeitet. Der nervige Hang andere Hersteller zu proprietären Systemen kann nämlich außer Hause bei Besuch zu Bekannten ohne passende Ladestation hin und wieder das Aus für geplante Tracking-Sessions bedeuten.

Weitere Bilder (Klicken zum Vergrößern):

 

 

 

 

 

Vorteile und Nachteile vom Sony Smartband 2 SWR12

Vorteile:

  • Herzfrequenzmessung
  • Steuerung des Mediaplayers
  • Vibrationsalarm
  • Wasserdicht
  • Präzise Schlafanalyse

Nachteile:

  • Fehlendes Display
  • Akkulaufzeit verbesserungswürdig

Fazit vom Smartband 2 Sony SWR12

Angesichts der aktuellen Mittelklassengeräte wirkt Sonys Schützling im Tracker Test in Sachen Ausstattung leicht rückständig. Das fehlende Display und gelegentliche Ungenauigkeiten bei der Schrittmessung können abschreckend wirken.

Primär lebt dieser Fitness-Tracker über seine Smartphone-App auf – ohne die geht kaum etwas auf Dauer. Punkten kann er über den Preis, denn häufig ist er bereits für unter 100 € im Angebot und somit ein sehr erschwingliches Modell mit Herzfrequenzmessung.

Positiv hervorzuheben ist beim Sony SmartBand 2 SWR12 auch der Hybrid-Support von Apps aus Googles und Apples Fitnessprogramm sowie das wasserdichte Design.

Die Analyse der individuellen Stressauslastung trägt zur Optimierung der körperlichen Fitness bei und ist zudem ein recht unterhaltsames Feature. Wer nach auffälligeren und funktionell breiter aufgestellten Produkten sucht, sollte seinen Blick zu Produkten mit Display und erweiterter Smart-Funktionalität schweifen lassen.

Sony SmartBand 2 SWR12
184 Bewertungen
Sony SmartBand 2 SWR12
  • Herzfrequenz-Sensor mit integriertem fach Wohlbefinden und stress Fans gemessen. plus keine Ausschreibung, Meldung, E-Mail oder Mitteilungen durch Vibrationen und signal-LED
  • Geeignet für: Smartphones
  • Farbe: schwarz
  • Innovativer Herzfrequenzmesser
  • Kompatibilität: Android 4.4 und Öber, ios 8.2 und Öber