TomTom Spark 3 Cardio


TomTom Spark 3 Cardio

TomTom Spark 3 Cardio + Music betritt als Mitglied der dritten Generation gleich in vierfacher Ausführung die Bühne der Fitness-Tracker. Mit dem TomTom Spark 3 Cardio + Musik mit integriertem MP3-Player steht das absolute Top-Modell in diesem Tracker Test auf dem Prüfstand. Es verbindet die Welten der einfachen Sport-Wearables mit komplexeren Sportarmbanduhren und setzt vor allem auf den intensiven Gebrauch von GPS-Navigation. Genügen die Funktionen aber auch, um Einsteiger sowie Sportveteranen von der stark präsenten Konkurrenz wegzulocken?

 

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TomTom Spark 3 Cardio im Test

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TomTom Spark 3 Cardio
49 Bewertungen
TomTom Spark 3 Cardio
  • Überprüfen sie Ihre Herzfrequenz direkt am Handgelenk: überwachen sie Ihre Herzfrequenz mit dem eingebauten Herzfrequenzmesser. Kein Brustgurt erforderlich
  • Fitness-Alter und VO2 Max: Das Fitnessalter zeigt Ihnen, wie fit Sie wirklich sind. Hierbei wird Ihr VO2max mit den Durchschnittswerten für Ihr Alter und Geschlecht verglichen
  • GPS-Tracking: Das bewährte TomTom GPS-Tracking liefert während Ihres Trainings Informationen zu Geschwindigkeit, Tempo, Distanz und Position
  • Innovative Trainingsmodi: Verbessern Sie Ihre Leistung mit Intervalltraining, Trainingsbereichen, Rennmodus, Erholungsanzeige und vielem mehr. Displayauflösung: 144 x 168
  • Personalierte Workouts: Erhalten Sie über 50 speziell auf Ihre Fitness zugeschnittene Workouts und werden Sie noch schneller fitter

Design und Handhabung

TomTom bietet den dritten Emporkömmling der Spark-Serie gleich in vier Varianten in den Größen S und L an. Gemeinsam ist allen Geräten die neue Routen-Funktion sowie das 24-Stunden-Tracking. Ergänzt werden die praktischen Kartenfunktionen durch das GPS und ein Multi-Sport-Modus. All dies findet sich ohne Abstriche in dem günstigsten Angebot mit 130 €.

Ab 200 Euro geht es mit zusätzlichem Speicherplatz, Bluetooth-Kopfhörern und MP3-Player recht musikalisch den nächsten Sportzielen entgegen. Alternativ gibt es auch einen Herzfrequenzmesser (Cardio) für identischen Kaufpreis. Die Superlative und Speerspitze bildet aber Cardio + Musik für 249 Euro, die fast alle Extras in sich vereint. Wer noch das passende Set an Bluetooth-Kopfhörern im Paket wünscht, darf nochmals einen Fünfziger beim Kauf drauflegen.

Die Erscheinung des Spark 3 Cardio + Musik ist kaum von den Vorgängern zu unterscheiden. Ernsthafte Umbrüche in Stil und Handhabung sind nicht zu erkennen. Das schwarze Kunststoffgehäuse hält einen großen LCD-Bildschirm (144 x 168 Bildpunkte) mit monochromer Darstellung fest. Touchfähig ist der Bildschirm zwar nicht, aber dies macht sich im alltäglichen Gebrauch kaum bemerkbar. In Licht sind die großen Zahlen jederzeit gut lesbar, ohne dabei die Augen unnötig anzustrengen. Mit Hilfe der Handfläche kann über dem Bildschirm eine nützliche Hintergrundbeleuchtung für schummrige Tageszeiten aktiviert werden. Statt vieler einzelner Knöpfe baut TomTom ein praktisches Vier-Wege-Pad als primäres Bedienelement ein, welches auch durch seine angenehme Haptik überzeugt.

Je nach modischer Vorliebe oder bei Verschleiß dürfen Anwender die elastischen Armbänder des Fitness Trackers austauschen – gerne auch in unterschiedlichen Farben. Der Verschluss ist leicht zu befestigen und sitzt sehr sicher ohne störende Druckstellen am Handgelenk. Nach einiger Zeit gerät die Anwesenheit der Sportuhr in Vergessenheit. Eine Auszeichnung für das edelste Design erhält das Gerät zwar nicht, wohl aber für sein sehr übersichtliches Konzept und unauffälligen, sportlichen Optik. Außerdem fällt das Gehäuse relativ schmal aus und lässt sich so auch bei eng anliegender Kleidung noch recht gut unterbringen.

Das zentrale Modul kann zum Aufladen des Akkus ohne großen Aufwand entnommen werden. Wie so oft verlangt die Sportuhr nach einem individuell maßgeschneidertem Ladestation, die auch zur Kommunikation mit dem PC dient. Normale Smartphone-Ladekabel passen daher nicht. Abhängig von der Konfiguration belaufen sich die Energiereserven auf fünf Stunden (GPS, Pulsmessung und Musik). Wird auf Herzratenprüfung und akustische Untermalung verzichtet, steigert sich die Laufzeit auf ungefähr elf Stunden.

GPS-Erfahrung spiegelt sich im Funktionsumfang wider

TomTom Spark 3 Cardio

GPS ist schon seit einiger Zeit ein Steckenpferd bei TomTom. Hier wird nicht einfach die technische Möglichkeit mit eher rudimentärer Integration angeboten. Das GPS-System entfaltet in diesem Fitness Tracker sein wahres Können und besticht mit höchster Präzision während der Positionsverfolgung. Unterbrechungen durch strauchelnden Empfang kommen kaum vor. Ohne den Support von Smartphones kann die Erfassung des Signals aber einige Minuten in Anspruch nehmen. Interessant für die Routenverfolgung und die Orientierung ist die einfache Anzeige per Linienverlauf und Kompass. Selbst bei total unplanmäßigen Ausflügen durch unbekanntes Terrain gestaltet sich dadurch die gezielte Rückkehr als äußerst einfach. Per Zoom ist dabei ein Ausschnitt oder eine gröbere Übersicht der absolvierten Strecke einsehbar.

Für welche Variante sich Sportler auch Entscheiden, das Gefühl von Sicherheit und der freien Wahl macht sich auf jeden Fall positiv bemerkbar. Online tauschen Nutzer untereinander sogar Strecken aus. So sind Routen aus der Community zum Nachlaufen abrufbar, aber auch eigene Strecken dürfen auf Wunsch das Wegearsenal künftig ergänzen. Ein weiteres Highlight stellt der Pulssensor auf der Rückseite des Bildschirmes dar. Die Messung erfolgt sehr genau, liegt aber mit den Meistern in dieser Disziplin, den Brustgurten, dennoch nicht auf Augenhöhe. Während des Einsatzes fällt gelegentlich eine leichte Verzögerung der Analyse auf. Kurzzeitige Extrembelastungen werden nicht unverzüglich auf dem Display angezeigt. Trotzdem erlaubt sich der Fitness Tracker keine groben Fehler und nimmt alle relevanten Daten mit in die Statistik auf.

Im Schwimmbetrieb funktioniert die Pulsmessung nicht. Ausflüge ins offene Wasser sind nur begrenzt ratsam, sofern Wert auf eine hohe Genauigkeit der Messungen gelegt wird. In begrenzten Pools, die Anwender zuvor ausmessen müssen, lassen sich aber noch brauchbare Daten auf Basis von Schätzungen erheben. Echte Wasserraten greifen daher lieber zu Alternativen mit Brustgurten, auch wenn die potenzielle Badefähigkeit definitiv ein willkommener Zusatz im Tracker Test ist.

Ausweichmöglichkeiten für noch ausbaufähige App

Interaktivität mit Smartphones bleibt bei diesem Modell dezent im Hintergrund. Nachrichten von SMS oder Social Media gibt es keine – der Tracker schweigt. Für Unterhaltung sorgt unterwegs der 3 GB große Speicher für MP3s. Via Bluetooth wird die Musik direkt an kompatible Kopfhörer gesendet und erlauben so Musikgenuss ohne störendes Kabelmanagement. Neben der reinen Messung von Schritten werden auch Entfernung und Kalorienverbrauch bei der Datenerhebung berücksichtigt. Wirklich praktisch ist neben der ununterbrochenen Kontrolle des Herzschlages bei körperlicher Anstrengung auch die Erfassung des Ruhepulses. Natürlich führt sich dieser Nutzen auch im Schlafzimmer fort. So dürfen Träger des Trackers auch ihre Schlafdauer analysieren – der Fitness kann eine bekömmliche Nachtruhe gewiss nicht abträglich sein. Eine explizite Aufteilung in REM-Schlaf und unruhige Phasen findet leider nicht statt, was wie eine vertane Chance wirkt angesichts besserer Einbindung bei vielen Konkurrenten in der Preisklasse.

Doch wohin nun mit den ganzen Datenbeständen? Für die nachträgliche Auswertung steht dem TomTom Spark 3 die App MySport bereit. Statistiken, Tages- und Wochenziele sind hier übersichtlich aufgelistet. Verschiedene Übungen versüßen zudem dem Freizeitsportler die körperliche Ertüchtigung. Wer zusätzlichen Ansporn sucht, kann sogar gegen einen virtuellen Mitstreiter antreten. Etwas zurückstecken muss TomTom allerdings bei der weiterführenden Präsentation und lässt seine Nutzer mehr oder weniger mit den bloßen Zahlen als Resultat etwas alleine. Garmin oder FitBit sind hier bereits etwas weiter. Im Gegenzug bietet sich die Zusammenarbeit mit andern Plattformen wie MyFitnessPal, Runkeeper oder Strava an, falls die hauseigene Lösung nicht zusagen sollte. Für die Aktualisierung der Playlist und dem Hochladen eigener Routen muss leider der PC bedient werden, da die Smartphone-App hierfür noch keine Unterstützung bietet.

Weitere Bilder (Klicken zum Vergrößern):

Vorteile und Nachteile vom TomTom Spark 3 Cardio

Vorteile:

  • Pulssensor
  • GPS-Sensor
  • 3GB Speicherplatz für Musik
  • Hohe Genauigkeit
  • Gut für den Alltag geeignet
  • Schlafzyklusmessung
  • Musik direkt via Bluetooth
  • Armbänder austauschbar
  • LCD Display mit Beleuchtung
  • Wasserdicht
  • Gewicht 47 Gramm
  • Multi-sport-modus

Nachteile:

  • Keine Smartwatch-Funktionalität
  • Keine permanente Pulsüberwachung
  • Kein Inaktivitätsalarm

Fazit vom TomTom Spark 3 Cardio

Für welchen Typus von Sportler ist die TomTom Spark 3 Cardio + Musik nun geeignet? Alltagssportarten wie Rennen oder Fahrradfahren fallen in das bevorzugte Revier. Neben diverser Übungen winkt auch die Möglichkeit für den Einsatz im Schwimmbad, wenn auch nur mit begrenzter Funktionalität. Der wohl größte Pluspunkt ist das breite Spektrum an Sportarten und Funktionen, die der Tracker im Tracker Test unter einen Hut bringt.

Vor allem Herzanalyse in Verbindung mit der großartigen GPS-Nutzung und den visualisierten Strecken sind gelungen. Als Bonus gibt es den unterhaltsamen MP3-Player in der teuersten Fassung dazu. Kurz: Es steckt eine Menge Technik unter der unscheinbaren Haube. Zwar ist das Gehäuse nicht so kompakt wie bei kleineren Fitness Trackern, aber wirkt dennoch äußerst schmal und komfortabel in der Haptik. Smartphones sind dabei keine Pflichtbegleiter, auch kleine Ausflüge ohne Mobilgeräte bereiten große Freude. Stichpunkt Unterhaltung: Ohne ausreichend Motivation kommt die Fitness schnell zum Erliegen. Leider schafft es die App im Tracker Test nicht in der Aufmachung, Unterhaltungswert und Zugänglichkeit mit Fitbit oder Garmin gleichzuziehen.

Wer Benachrichtigungen von Smartphones wünscht, muss den Kauf von anderen Produkten in Betracht ziehen. Für den kurzfristigen Tagesgebrauch ist dieser Fitness-Tracker jedoch garantiert nicht der falsche Begleiter.

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  • Überprüfen sie Ihre Herzfrequenz direkt am Handgelenk: überwachen sie Ihre Herzfrequenz mit dem eingebauten Herzfrequenzmesser. Kein Brustgurt erforderlich
  • Fitness-Alter und VO2 Max: Das Fitnessalter zeigt Ihnen, wie fit Sie wirklich sind. Hierbei wird Ihr VO2max mit den Durchschnittswerten für Ihr Alter und Geschlecht verglichen
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TomTom Spark 3 Cardio + Music
  • Überprüfen sie Ihre Herzfrequenz direkt am Handgelenk: überwachen sie Ihre Herzfrequenz mit dem eingebauten Herzfrequenzmesser. Kein Brustgurt erforderlich
  • Musik beim Laufen, auch ohne Handy: 500 Songs immer mit dabei, auch ohne Handy. So können Sie Ihre Playlisten direkt über die Uhr anhören. Kabellos und ohne Handy
  • Fitness-Alter und VO2 Max: Das Fitnessalter zeigt Ihnen, wie fit Sie wirklich sind. Hierbei wird Ihr VO2max mit den Durchschnittswerten für Ihr Alter und Geschlecht verglichen
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